17. Jahrhundert
Matthaeus Rader SJ : Bavaria Pia
BAVARIA PIA. Serenissimae Quadrigae Albertinae Sive Quadrigeminis Fratribus Serenissimis Joanni Francisco Carolo, Ferdinando Guilielmo, Maximiliano Henrico, Alberto Sigismundo, Alberti filiis, Guilielmi nepotibus, Alberti pronepotibus … nuncupata / dicata A Matthaeo Radero Soc. Jesu presbytero. … A Raphaele Sadeler Raphaelis F. Antuerpiano … Chalcographo Aereis Tabulis Expressa Et Venum Exposita …
München, Raphael Sadeler bzw. Anna Berg, 1628.
Folio : 30,5 × 21 cm
Kollation : 6 Blätter (einschl. gestoch. Titelblatt, 187 (+1) Seiten, 6 Blätter.
Mit 15 Kupfertafeln (innerhalb der Zählung), gestochene Druckermarke.
Bibliographische Referenz : VD17 32:666574U
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft.
Die Seligen des Bayernlandes dargestellt nach Entwürfen v. Peter Candid u. Matthias Kager – die Ausführung in Kupferstich lag bei Raphael Sadeler d. Ä. u. J.
Ganzpergamentband der Zeit. Einband rundum etwas bestoßen. Am Rücken oben fehlen ca. 2 cm Pergamentbezug. Schließbänder u. Vorsatzblätter verloren. Titelblatt gestempelt. Bis Seite 40 alter Tintenfleck am Vorderschnitt.
Seite 51 f. mit fein restauriertem Einriß. – S. 97 f. mit langem, sauber mit Japanpapier geschlossenem, Einriß – im Bildbereich von vorne kaum merklich. – Einige kleine, hinterlegte Randeinrisse, außerhalb des Druckspiegels. Das schöne feste Papier vom Rand her gelegentlich leicht stockfleckig.
Die “Bavaria Pia” stellt den Anhang zu M. Raders dreibändiger “Bavaria Sancta” (1615-1627) dar.
Abb. 3 zeigt den Knaben Michael von Sappenfeld/Bistum Eichstätt, der nach einer Ritualmordlegende von Juden aus Titting/Altmühltal ermordet worden sein soll.
650 EUR
Franz Adam Graf Brandis : Des Tirolischen Adlers immergrünendes Ehren-Kräntzel
Deß Tirolischen Adlers immergrünendes Ehren-Kräntzel
oder zusammen gezogene Erzehlung jeniger schriftwürdigsten Geschichten so sich in den zehen … Herrschungen der Fürstlichen Graffschafft Tirol von Noë an … zugetragen.
Bozen, Nicolaus Führer, 1678.
Quart : 19 × 15,5 cm
Fester Ganzlederband der Zeit. Buchdeckel berieben, Ecken bestoßen, hinteres Gelenk unten mit minimalem Riß. Innen nur ganz geringe Altersspuren. Insgesamt ein über das übliche Maß hinaus wohlerhaltenes Exemplar. Papier fest u. hell, kaum Flecken.
Kollation : 4 Blätter, 234 Seiten. – 1 Blatt (Titel “Anderer Theil”), 224 Seiten, 2 Blätter (Corrigenda). – Mit einem doppelblattgroßen Frontispizkupfer, 1 Kupferstichkarte (Tirol) sowie 12 Kupfertafeln (Wappen).
Bibliographische Referenz : VD17 39:134482A
Seite für Seite auf Vollzähligkeit und Erhaltung geprüft.
(SW: Austria, Südtirol, Trient, Innsbruck, Brixen, Klausen)
Isaac «Ostoviensis» [Isaak von Ochsenfurt]
ELOGIA MARIANA / : Ex Lytaniis Lauretanis Deprompta, Ac Sacro Poemate Rythmico, Biblicis Sententiis, ac Figuris, solidis sanctorum Patrum effatis, ac variis probatorum Auctorum Discursibus – Quae omnia In Annotationibus post quaelibet Poemata apponuntur ad longum, luculenter explanata – Opus non solum fovendae devotioni erga Beatissimam Virginem peropportunum, sed etiam Panegyricis de Eadem sermonibus efformandis accommodatissimum
/ Auctore P.F. Isaaco Oxoviensi, Capucino Concionatore, Cum variis figuris aereis, iam olim ingeniose inventis, nunc denuo cum additione novorum Versuum excusis, & ad singula Elogia concinne accommodatis
Augustae Vindelicorum, Apud Joann. Philippum Steudnerum, Typis Antonii Nepperschmidii [Augsburg, Nepperschmid für Steudner], 1700.
Kollation : [8] Blätter (einschl. Frontispizkupfer), (52) + 500 Seiten [vielfache Sprünge in der Paginierung], 7 ungezählte Seiten (Errata).
Bibliographische Referenz : VD17 23:241185Z
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft.
Blindgeprägter Schafsledereinband der Zeit, Buchdeckel rundum leicht berieben, Schließbänder fehlen. Das alte, handbeschriebene Rückenschildchen mit Abriß. – Papier am Rand teils altfleckig, allermeist aber hell und sauber. – Die Kupfer klar zeichnend.
Mit insgesamt 58 Kupfern (einschl. Frontispiz).
Die Kupfer v. “A. C. Redelius”, d.i. August Casimir Redel, im Frontiszpizkupfer genannt.
“Die auch ins Deutsche übersetzte ‘Elogia mariana’ des Kapuziners Isaac von Ochsenfurt (+1708) gehört zum Typus der emblematisch illustrierten ‘Lauretanischen Litanei’ und steht in der Nachfolge des ‘Asma poetica’, das die Marianische Kongregation in Linz 1636 zusammengestellt hatte. Das Bauprinzip von Werken dieser Art beruht auf der Zuordnung von Illustrationen zu den einzelnen Anrufungen der Litanei. Die rein formale Annäherung an das Emblem ist durch die Dreiteiligkeit gegeben – die über der Illustration erscheinende Anrufung nimmt den Platz des Mottos ein, die Verse unter der pictura können als Entsprechung zur subscriptio verstanden werden -, doch ist es mehr als zweifelhaft, ob derartige formale Korrespondenzen allein schon hinreichen, um die Illustrationen als emblematisch einzustufen. Die ‘Elogia mariana’, die als ‘Marianische Ehren-Titlen’ 1703 auch in deutscher Übersetzung erschienen, bringen zu jeder Anrufung eine mitunter sehr komplexe Illustration, der eine subscriptio folgt. Umfangreiche Lieder vertiefen die mit dem jeweiligen Titel verbundene Problematik – sie werden durch ‘Annotationes’ erläutert.” (Emblembuchliste des Projekts Digitalisierung von ausgewählten Emblembüchern an der Bayer. Staatsbibliothek – 5.2. Marienemblematik)
750 EUR
Ignatius von Rheinfelden (d.i. Ignatius Eggs) : Newe Jerosolomytanische Bilger-Fahrt ...
Ignatius von Rheinfelden : Newe Jerosolomytanische Bilger-Fahrt/ Oder Kurtze Beschreibung deß gelobten Heyligen Landts/ von Christo Jesu Unserem Erlöser unnd Seeligmacher betretten unnd geheyliget/ [et]c. : Durch P.F. Ignatium von Rheinfelden … durchwandlet und beschriben/ [et]c. – Mit Angehencktem Summarischen Bericht/ Franciscaner-Ordens Provintzien / Custodien unnd Persohnen. Insonderheit aber Underschidlicher Missionen oder Sendungen deren Capuccineren …
Costantz (Konstanz) am Bodensee : Fürstliche Truckerey, Johann Geng, 1664. – Erste Auflage.
Kollation : [9] Blätter (einschl. 1 Kupfertitel v. Matthias Küsell), 183 Seiten, [1] Blatt – [2. Teil] : S. 185 – 304, [3] Bl., 1 nicht mitpag. Faltblatt (“Verzeichnis des General-Capituls”).
Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft :
Es fehlt das Portrait, das wohl auch nur einem Teil der Auflage beigebunden wurde.
Bibliographische Referenz : VD17 23:237136X
Pergamentband der Zeit (19 × 15 cm). Erhebliche Erhaltungsmängel : Rückenbezug zur Hälfte aufgeplatzt. Buchdeckel fleckig, Schließbänder fehlen. Bindeschnüre, die das vord. Gelenk halten, teils gelöst. 3. Blatt knittrig u. mit einem pfenniggroßem Loch (kein Textverlust). Einige wenige Blätter stark gelockert, einige wenige etwas eingerissen. Hinteres (unbedrucktes) Vorsatzblatt mit Eckausriß. Durchgängig etw. gebräunt u. fingerfleckig, angestaubt und wasserrandig. Das Papier dennoch fest und nicht abgebaut, der Text vollständig und gut leserlich erhalten.
Der Verfasser bereiste im Auftrag seines (Kapuziner-)Ordens den Nahen Osten. Beinhaltet u.a. eine Beschreibung seines Aufenthalts auf Cypern. In einem 2. Teil wird die Missionstätigkeit der Kapuziner in der ganzen Welt beschrieben : u.a. im Kongo (ausführlich) u. China. Dabei auch zwei “Schutz-Briefe” des “Groß-Türckischen Kaysers”, Sultan Murad IV.
Über den Verf.: “Ignatius Eggs, auch Ignaz Eggs, Ordensname P.(ater) F. Ignatius von Rheinfelden (* 4. Oktober 1618 in Rheinfelden; † 13. Februar 1702 in Freiburg (Breisgau), nach anderen Angaben in Laufenburg) war ein Kapuzinerpater, Missionar und Forschungsreisender in Palästina. – Leben und Werk :
Ignatius Eggs wurde im Jahr des Ausbruchs des Dreißigjährigen Krieges, am 4. Oktober 1618 im damals vorderösterreichischen Rheinfelden am Hochrhein geboren. Nach Ausbildung in Rheinfelden, Pruntrut und Freiburg im Breisgau absolvierte Eggs ein Jurastudium in Dillingen an der Donau und Innsbruck, wandte sich jedoch unter dem Eindruck der bei der monatelangen Belagerung Rheinfeldens im Jahr 1634 durch französische Soldaten geschehenen Verwüstungen der religiösen Thematik zu und trat schließlich in das Franziskanerkloster in Freiburg im Breisgau ein. Seither nannte sich Eggs mit seinem Ordensnamen Pater F. Ignatius von Rheinfelden. Vom Generalminister des Kapuzinerordens, Fortunatus von Catoro, wurde er als Seelsorger der venezianischen Flotte berufen, die im Jahr 1655 unter Leitung von Laurenzio Marcello am 6. Venezianischen Türkenkrieg zur Zeit des Sultan Mehmet IV. beteiligt war. Er nahm in dieser Eigenschaft unter anderem an der Schlacht bei den Dardanellen teil. Davor und danach hielt er sich auf verschiedenen ägäischen Inseln auf, um die dort lebenden Muslime zu missionieren. Ende 1656 begleitete er Graf Octavio von Thurn und Taxis (wohl ein Verwandter oder Nachfahre des gleichnamigen Kaiserlichen Oberhofpostmeisters zu Augsburg und Rheinhausen im Breisgau) 16 Monate lang auf einer Palästinareise. Über Tyrus und Zypern kehrte er nach Venedig zurück.
Über diese Reisen von 1655 bis 1656 verfasste er eine Beschreibung, die (noch ohne Illustrationen) 1664 erstmals erschien. 1667 wurde sie erneut aufgelegt, diesmal mit zahlreichen Kupferstichen (Illustrationen sowie Kartendarstellungen des Heiligen Landes und der Schlacht bei den Dardanellen), Holzschnitten (von Jerusalem und anderen Orten) und Beilagen versehen. Weitere Auflagen sind in den Folgejahrzehnten in Dillingen und Augsburg (1699, verlegt bei Maria Magdalena Utzschneider) erschienen … Anschließend war er 29 Jahre lang Guardian verschiedener Klöster, wo er sich insbesondere für die wissenschaftliche Betätigung an den Klosterschulen einsetzte. – Ignatius Eggs nahm auch entscheidenden Einfluss für den Bau eines Kapuzinerklosters in Laufenburg … Er soll im Dreißigjährigen Krieg auch eine bedeutende Rolle im Widerstand der Bauern gegen die schwedische Besetzung der Stadt Laufenburg am Hochrhein unter Führung von Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar im Januar 1638 gespielt haben …” (Wikip. 11.1.11). – SW : Türken, Türkenkriege, Zypern, Mission, Missionsreisen, Pilgerreise, Kapuzinerorden, Reisebeschreibungen, Travel.
950 EUR
Dissertation über die Schriften Jacob Böhmes
Tobias Wagner, Präs. (1598-1680) – Johann Friedrich Räther od. Röther (*1679) :
Propemticum Iudicium Theologicum De Scriptis Jacobi Boemi von AltSeidenburg/ dicti Teutonici Philosophi / Latum, & sub suo praesidio ad disputandum propositum a Tobia Wagnero, SS. Theol. Doctore … Die[s] Iulii, Respondente M. Johanne Friderico Raethero Tubingensi; SS. Theol. Studioso in Ducali Stipendio
Tubingae [Tübingen] : Reisius [Reis], 1679
Kollation : [2] Blätter, 28 Seiten – komplett.
Bibliographische Referenz : VD17 12:144896N
Schlichte Rückenbroschur der Zeit (Umschlagblätter rundum bestoßen und altfleckig. Zweifach gestempelt. Innen kaum fleckig, die Blätter aber etw. eselsohrig).
55 EUR
Georg Pistorius : Allgemeines Klaghauß
Allgemeines Klaghauß Oder Catholische Leychpredigen
Bey Begräbnussen der Kinder/ Jüngling/ Jungfrawen/ Ehe-Männeren/ Weiberen/ Kindbetheren/ Wittiben/ Alten/ Obrigkeiten/ Kriegs-Officieren/ Presthafften/ Armen/ Bawren/ Ehehalten/ Handels- und Handwercksleuthen/ Reisenden/ Frembdling/ Taglöhnern/ Pfarrherren/ und Fürstl. Personen
: Auch vil andere Discurs von Andenck- Ankündigungen/ Gedächtnuß/ Vorbereitungen/ und Underschid guten und bösen Todts/ vom Fegfewr/ [et]c. welche bey allen Leych-Conducten, und sonsten an Son- und Feyrtägen nutzlich zugebrauchen / Alles auß Göttlicher Schrifft/ heiligen Vättern und Lehrern mit vilen Denckwürdigen Exempeln zur Lehr und Underweisung zusammen beschriben/ geprediget/ und in Truck verfertiget Durch Georgium Pistorium, Fürstl: Pfaltz: Newburg: Durchl: Rath/ Land-Dechant/ und Pfarrherrn zu Laugingen/ an der Donaw. – Editio Tertia.
Dillingen : Johann Caspar Bencard, gedruckt bey Johann Federle, 1675.
Klein-Quart : 20 × 16 cm
Kollation : [2] Blätter, 350 [richtig : 340] Seiten, [3] Bl. (Register)
Bibliographische Referenz : VD17 12:206130N
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft.
Ganzpergamentband der Zeit, Einband fleckig u. bestoßen. Schließbänder fehlen. Bindung fest. Papier anfangs stärker stockfleckig, weiter innen nur noch mäßig. Das Blatt mit den Seiten 123/134 mit kleiner Papiereinsetzung und entsprechend zeitgenöss. handschriftl. Ergänzung. Hinterer Spiegel mit unwesentl. Wurmpspuren am Rand.
Der Verf. der Leichenpredigten-Entwürfe (hier in 3. Auflage) war Land-Dechant und Pfarrer in Lauingen an der Donau. Hielt auch dem Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg die Leichenrede.
Contemporary vellum over boards, covers bumped and soiled, ties lost. First leaves strongly foxed, otherwise only affected in parts. Minor worming to the rear inside cover.
220 EUR
Justus Baronius Calvinus : Adversus Haereticos
Praescriptionum Adversus Haereticos Perpetuarum Ex SS. Orthodoxis Potissimum Patribus Tratactus VI. : Praesentium Temporum Novatoribus oppositi: Atque Ad retegendas eorum fraudes, mirificamq[ue] cum priscis haereticis similitudinem ostendendam, Argumentis, Notis atq[ue] Analysi ita illustrati, ut Catholicae Romanae Ecclesiae Veritas, atq[ue] inconcussa insuperabilisq[ue] ad finem usq[ue] mundi soliditas perspicue omnium retro seculorum testimonio asseratur / studio Justi Calvini Veteracastrensis
Moguntiae : Albinus, 1602.
Oktav : 17 × 11 cm
Kollation : [16] Bl., 712 S., [40] Bl. (Index, Errata)
Bibliographische Referenz : VD17 12:108283E
Komplett
Ganzpergamentband der Zeit. Umschlag stark angestaubt, Schließbänder fehlen. In den Bugzwickeln unwesentl. Wurmspuren. Papier ganz gering altersfleckig bzw. gebräunt.
Literatur : Heinrich Schrohe, Justus Calvinus-Baronius, ein Konvertit und Kontroversist des 17. Jahrhunderts, in : Historisches Jahrbuch 47, S. 297-308.
Catholic Encyclopedia, 12.12.09 : “A convert and apologist, b. at Kanthen, Germany, c. 1570; d. after 1606. He was born of Calvinist parents and educated at Heidelberg where he took a course in theology. His study of the Fathers inclined him towards Catholicism and finally led him to Rome where he was kindly received by Cardinals Bellarmin and Baronius and by Pope Clement VIII. The writings of Bellarmin strengthened his conviction regarding the Church, and his gratitude to Baronius caused him to add that cardinal’s name to his own. On his return to Germany he became a Catholic (1601) and a staunch defender of the Faith. In his “Apologia” (Mainz, 1601) he gives the reasons for his conversion and in his “Praescriptionum adversus haereticos . . . Tractatus” … he appeals to the Fathers in support of the truth of Catholicism.”
Contemporary vellum, ties lost. Some worming to the inside covers. Very slight browing and spotting throughout. All in all a fine good copy.
195 EUR
Nicolaus Serarius SJ : Josue
Nicolai Serarii Societatis Iesu Theologi IOSVE :
ab vtero ad ipsum usq[ue] tumulum, è Moysis Exodo, Leuitico, Numeris, Deuteronomio, & è proprio ipsius libro toto, ac Paralipomenis libris quinq[ue] explanatus : é quibus hic tomus prior /// – [Mitgebunden] : Tomus posterior : Nicolai Serari … commentariorum in librum Iosue tomus posterior.
Moguntiae, Ioannis Albinus [Mainz, Johann Albinus], 1609-1610.
Folio : 32 × 23 cm
Kollation :
I : 8 Blatt (einschl. Titelkupfer, 576 Seiten, 5 Bl. (Index), 1 weißes Bl.
II : 8 Bl., 488 S., 4 Bl. (Index)
Bibliographische Referenz : VD17 12:121516Z – VD17 12:121518Q.
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung gepüft.
Fester blindgeprägter Schweinslederband über Holzdeckel, auf 5 Bünden, mit 2 intakten Schließen, Bindung ohne Schwäche. Buchdeckel sowie erste und letzte Blätter stark wurmstichig, weiter innen nur im eher üblichen Ausmaß – die Festigkeit des Papieres davon nicht berührt. Vereinzelt Seiten gebräunt, allermeist aber gutes, weißes Papier. Titelblatt am Vorderschnitt knapp, da das Blatt den Orig.-Farbschnitt aufweist, erkennbar ursprünglich so beschnitten. Die Jahreszahlen der Veröffentlichungen auf den Titeln irrtümlich mit 1509/1510 statt 1609/1610 angegeben.
Kommentare zum Buch Josua in erster Auflage.
“Serarius, Nikolaus, Jesuit, Kirchenhistoriker, geb. 5.12.1555 Rambervillers (Lothringen), gest. 29.7.1609 Mainz. – S. studierte 1569-73 in Köln Philosophie … später als Prof. der Theologie und Exegese an den Universitäten Würzburg und Mainz. Er galt als bedeutender Hebraist, Orientalist und Exeget. Neben Kommentaren zu Büchern des Alten Testaments veröffentlichte S. eine Geschichte der Stadt Mainz Moguntiacarum rerum ab initio usque ad […]” (DBE).
Contemporary blind pressed pigskin over wooden boards, brass clasps intact. Strong worming to the boards and following leaves.
385 EUR
Prokop von Templin : Funerale
Funerale, Das ist: Hundert unnd Funffzig Todten- oder Leich-Predigen: In vier Opuscula abgetheilt. Das Erste/ Universale … Das Andere/ Dominicale … Das Dritte/ Indifferentiale … Das Vierdte/ Causale … ; Von dem Authore selbsten das gantze Werck mit nutzlichen Marginalien begabt/ mit drey Registern versehen/ und mit möglichstem Fleiß corrigirt / Durch P. Fr. Procopium, Capucciner der Oesterreichischen Provintz/ sonst aber von Templin auß der Marck Brandenburg gebürtig/ Priester und Prediger/ Gantz new gestellet.
Salzburg : Johann Baptist Mayr, 1670.
Quart-Format : 20 × 17 cm
Kollation : [18] Blätter, 172 S., [4] Bl., 470 S., 2 [statt 3] Bl., 136 S., [4] Bl., 480 S., mit 1 [statt 2] Kupfertafeln.
Bibliographische Referenz : VD17 1:040404X
Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft. Es fehlen in Bezug auf das VD17 eine Kupfertafel und/bzw. 1 Blatt.
Fester Schweinslederband, datiert “1670”. Beide Messingschließen präzise greifend. Papier zwischendurch immer wieder stark gebräunt, teils stockfleckig. Die letzten Blätter (Register) mit Wurmgängen im Bugbereich (nur einige wenige Buchstabenverluste).
295 EUR
Pedro de Ribadeneyra / Philippe Alegambe
Bibliotheca Scriptorvm Societatis Iesv,
Post excusum Anno M. DC. VIII. Catalogum R. P. Petri Ribadeneiræ Societatis Eivsdem Theologi : Nunc hoc nouo apparatu librorum ad annum reparatæ salutis M.DC.XLII. editorum concinnata, & illustrium virorum elogiis adornata ; Accedit Catalogus Religiosorum Societatis Iesv, … / a Philippo Alegambe Brvxellensi Ex Eadem Societate Iesv
Antverpiae : Meursius, 1643.
Folio : 32 × 21 cm
Kollation : [12] Blätter, 586 Seiten, [1] Bl.
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft.
Fester Schweinslederband der Zeit mit zwei intakten/stabilen Messingschließen.
Rückenbezig teils etwas berieben. Ab Seite 133 ein durchgängiges Wurmlöchlein (dadurch nur einzelne Buchstabenverluste). Auf den letzten Blättern Wurmgänge außerhalb des Satzspiegels, 2 Blätter mit Papierverlusten in der unteren Ecke (je ca. 2×3 cm). Sonst nur vereinzelte gebräunte bzw. stockfleckige Blätter, ganz überwiegend in schöner Erhaltung.
[Bibliotheca Scriptorum Societatis Jesu. Jesuitica. Bio-Bibliographie. Schriftsteller und Schriften des Jesuitenordens, begonen von P. de Ribadeneira SJ, fortgeführt von Ph. Alegambe SJ].
Pigskin over wooden boards, brass clasps intact. A few unobtrusive traces of age (wormholes), all in all a very fine copy.
365 EUR
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