19. Jahrhundert
Reichs-Zunft- u. Innungs-Meister Breitbeil : Technisches Commersbuch
Breitbeil : Technisches Commersbuch [Kommersbuch]. Enthält eine Auswahl der besten Technischen-, sowie Kneip-, Volks- u. Vaterlands-Lieder ; Im Anhang: Bier- u. Knobel-Comment / Zusammengestellt u. hrsg. von dem Reichs-Zunft- u. Innungs-Meister Breitbeil
Kollation : XV, 239 Seiten, 6 Blätter (Insertionen)
Format : 16 × 10 cm. – Orig.-Ganzleinenbändchen. Einband stärker berieben. 2 Biernägel fehlen. – Die ersten 2 Blätter mit kleinen Randklebungen, wenige weitere kleine Altersspuren. – Insgesamt für ein “Gebrauchsbuch” noch sehr passabel erhalten.
Selten!
95 EUR
C. Rümpler : Der Rathgeber in Haus- und Landwirthschafts-Angelegenheiten (1835)
Rümpler, C. : Der Rathgeber in Haus- und Landwirthschafts-Angelegenheiten : Ein nützliches, alphabetisch geordmetes Handbuch für Hausväter und Hausmütter / Hrsg. v. C. Rümpler
Leipzig, Gebrüder Reichenbach, 1835
Oktav (17×11,5 cm). – Pappbändchen der Zeit mit Kleisterpapierbezug. Einband etwas bestoßen. Innen durchgängig mäßig leicht stockfleckig resp. gebräunt. Die hintersten Blätter mit starkem, großen Tintenfleck.
Hausvater, Hausväterliteratur. Rezepte, Hausrezepte
75 EUR
Johannes Schrott : Die Minnelieder Herrn Hildbold's von Schwangau, 1871 (auch Hiltpolt)
Die Minnelieder Herrn Hildbold’s von Schwangau / zum erstenmal übersetzt und mit begleitendem Texte herausgegeben von Johannes Schrott
Augsburg, Verlag der K. Kollmann’schen Buchhandlung, 1871
Oktav (21 × 15,5 cm)
Kollation : X, 85 (+1) Seiten
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit und Erhaltung geprüft.
Sehr reizvoller Historismuseinband mit Relief- und Goldprägung in schönster Erhaltung. Innen nur gelegentlich ganz leicht altfleckig.
“Hiltbolt von Schwangau (auch: Hiltebolt von Swanegou, urkundlich bezeugt von 1221 bis 1254) war ein Minnesänger des 13. Jahrhunderts. Die genaue Datierung des Minnesängers Hiltbolt von Schwangau ist umstritten, da es mehrere Träger dieses Namens gab und somit urkundliche Belege von über 100 Jahren, von 1125 bis 1254, vorhanden sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es in der Familie von Schwangau üblich war, den Namen Hiltbolt an die Nachkommen weiterzugeben. Aufgrund des angenommenen Entstehungszeitraumes der Minnelieder werden dem Minnesänger Hiltbolt von Schwangau die urkundlichen Belege von 1221 bis 1254 zugeschrieben. Für die Zeit zwischen 1179 und 1221 existieren allerdings keinerlei urkundliche Belege, welche einen Hiltbolt erwähnen. Die Familie von Schwangau war ein Geschlecht von Ministerialen im Umkreis der Welfen und hatte ihren Sitz auf der Burg Hohenschwangau, unweit Füssen. Aus dem Leben des Minnesängers Hiltbolt ist jedoch nur wenig bekannt. Er wird mehrfach im Zusammenhang mit Graf Albrecht III von Tirol urkundlich erwähnt, somit ist eine Funktion an dessen Hofe anzunehmen. Ein Kreuzlied (XVII) macht seine Teilnahme am fünften Kreuzzug von 1217 bis 1221 wahrscheinlich, welcher ihn an Seiten des Grafen von Tirol in den Orient führte.” (Wikip. 22.1.2012)
125 EUR
Johann Friedrich Rosenmerkel : Beschreibung des Mineralbades zu Kreuth bey Tegernsee, nebst einem Anhang ueber die Einrichtung eines Dampf- und Duschbades und den Gebrauch der Ziegenmolke [...]
Rosenmerkel, Joh. Fr.: Beschreibung des Mineralbades zu Kreuth bey Tegernsee, nebst einem Anhang ueber die Einrichtung eines Dampf- u. Duschbades und den Gebrauch der Ziegenmolke von Dr. J. F. Rosenmerkel, königl. Badearzt daselbst.
München, 1822
Kollation : 3 Blätter, 152 Seiten
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit geprüft
Klein-Oktav. – Hübsches Pappbändchen der Zeit. Rundum etwas bestoßen. Hinterer Buchdeckel mit mäßigen Schrammspuren. Rückenschildchen an den Rändern spleißig.
Balneologie
Rar!
365 EUR
Gruber : Nachricht von dem uralten Heilbade zu Füssen (1815)
Gruber (Landgerichts-Arzt in Füssen) : Nachricht von dem uralten Heilbade zu Füssen. Nebst einer Anleitung dasselbe nützlich zu gebrauchen.
Füssen, gedruckt bey Joseph Martin Schneider, 1815
Kollation : 23 Seiten
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit geprüft.
Schlichte Broschur. Duodez-Format. Erste und letzte Blätter etwas stockfleckig – sonst in guter Erhaltung.
Kein Exemplar im KVK!
Heilbad. Balneologie
345 EUR
Georg Mayr : Beschreibung des Wildbades Adelholzen in Oberbayern (1856)
Mayr, G.: Beschreibung des Wildbades Adelholzen in Oberbayern : nebst seinen Umgebungen. Für Curgäste und Freunde schöner Alpengegenden / verfaßt von dem gegenwärtigen Badbesitzer Georg
Kollation : 2 Blätter, 116 Seiten
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft.
Orig.-Interimsbroschur, ensprechend nur mit 2 Fäden geheftet. Bindung stark gelockert. Umschlag bestoßen und sehr angestaubt. Unbeschnitten, Blattränder entsprechend angestaubt. Innen sauber.
Balneologie
95 EUR
Friedrich August von Ammon : Brunnendiaetetik; Anweisungen zum zweckmässigen Gebrauche der Gesundbrunnen und Mineralbäder Deutschlands.
Ammon, Fr. Aug. v. : Brunnendiaetetik. Anweisungen zum zweckmässigen Gebrauche der Gesundbrunnen und Mineralbäder Deutschlands.
Dresden, bey Paul Gottlieb Hilscher, 1825
Klein-Oktav
Kollation : X, 157 (+1 S. Corrigenda) Seiten.
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit und Erhaltung geprüft.
Marmoriertes Pappbändchen der Zeit. Einband leicht bestoßen und berieben. Die ersten Blätter mit gekonnt (unauffällig) geschlossenen Randeinrissen (außerhalb des Satzspiegels). Kaum stockfleckig. Insgesamt ansprechendes Büchlein.
Hübsches Antiquariatszettelchen auf dem Spiegel :
Ein- u. Verkauf von Bücheren etc. aller Art
von
F. E. Lederer,
Antiquar in Berlin
145 EUR
Johann Evangelist Wetzler : Die Jod- und Bromhaltige Adelheids-Quelle zu Heilbrunn in Bayern, eine der merkwürdigsten und heilkräftigsten Mineral-Quellen.
Wetzler, J. E. : Die Jod- und Bromhaltige Adelheids-Quelle zu Heilbrunn in Bayern, eine der merkwürdigsten und heilkräftigsten Mineral-Quellen.
Augsburg, Karl Kollmann’sche Buchhandlung, 1833
Klein-Oktav ( )
Kollation : IV, 120 Seiten
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit geprüft
Hübsches Pappbändchen der Zeit. – Rücken leicht berieben. Ansonsten innen wie außen in ungewöhnlich schöner Erhaltung.
Die seltene 1. Auflage.
Vita : “Wetzler: Johann Evangelist W., Arzt, geboren am 27. December 1774 in Michaelsbach bei Deggendorf im Unter-Donaukreise und um 1850 verstorben, studirte und erlangte 1801 in Landshut mit einer Abhandlung “Ueber das Fehlerhafte der zeitherigen Methode Scheintodte zu behandeln” die Doctorwürde. Er ließ sich 1802 als Arzt in Straubing nieder, war dann Landgerichtsphysicus zu Landau in Niederbaiern, 1804 Medicinalrath der kurfürstlich bairischen Landesdirection in Schwaben zu Ulm, auch Director des Vaccinationsinstituts, 1807—1808 Provinzialirrenarzt, 1808 Regierungs- und Kreismedicinalrath in Augsburg, von 1838—40 Honorarprofessor an der Universität München, darauf in Würzburg Regierungs- und Kreismedicinalrath, wo er, ebenso wie in München, Vorlesungen über Heilquellenlehre an der Universität hielt. W. hat eine Reihe von Schriften über Balneologie, Kuhpockenimpfung, Staatsmedicinalwesen u. A. verfaßt. Ein Verzeichniß der wichtigeren Arbeiten Wetzler’s gibt die hier genannte Quelle.” (ADB 42 (1897), S. 263)
165 EUR
Heinrich Noe : Deutsches Waldbuch [...] Neue Ausgabe, 1899
H. Noe : Deutsches Waldbuch. Erinnerungen aus grüner Einsamkeit, aus dem Leben des Waldes und seiner Insassen. – Neue Ausgabe
München, Lindauer, 1899
Oktav-Format (19 × 12,5 cm)
Kollation : 2 Blätter, 188 Seiten
Sehr hübsches Orig. – Ganzleinenbändchen mit Schwarz- und Goldprägung. In schöner Erhaltung
50 EUR
Leonid Simonoff : Aerotherapie / Über die physiologische Wirkungen und therapeutische Anwendungen der verdichteten Luft, der verdünnten Luft, der Hauke-Waldenburg'schen Apparats, des Sauerstoffs und des Klima's
Simonoff, L. : Aërotherapie : Über die physiologische Wirkungen und therapeutische Anwendungen der verdichteten Luft, der verdünnten Luft, der Hauke-Waldenburg’schen Apparats, des Sauerstoffs und des Klima’s; für Aerzte und Studirende / bearb. von. Leonid Simonoff [Simonov], Dr. d. Med. … Privatd. … an d. Kais. medic. Acad. in St. ‘Petersburg
Giessen, J. Ricker’sche Buchhandlung, 1876
Oktav-Format (21 × 13,5 cm)
Fester Halbleinenband der Zeit. Orig.-Umschlag auf Vorderdeckel kaschiert, hinterer O.-Umschlag am Schluß eingebunden.
Kollation : VIII, 314 Seiten. Mit 4 Textholzschnitten
Komplett : Seite für Seite auf Vollzähligkeit u. Erhaltung geprüft.
Ein Blatt im breiten, unbedruckten, weißen Oberrand mit unwesentlichem Ausriß. Insgesamt gut/sauber erhalten.
85 EUR
Weitere Bücher dieses Jahrhunderts