Helmut Flachenecker : Eine geistliche Stadt. Eichstätt vom 13. bis zum 16. Jahrhundert

Helmut Flachenecker :

Eine geistliche Stadt. Eichstätt vom 13. bis zum 16. Jahrhundert

Regensburg, Pustet Verlag, 1988
ISBN : 3791711768
Reihe : Eichstätter Beiträge, 19 / Abteilung Geschichte, 5

Groß-Oktav (24 × 16 cm), 479 Seiten

Kartoniert (verlagsfrisch, noch in Orig.-Folie).
Mehrere Exemplare am Lager (auch welche mit leichten Lagerspuren, 35 €).
Im Verlag vergriffen!

INHALTSVERZEICHNIS
1 Einleitung: Problemstellung und quellenmäßige Grundlage.
Größe und Sozialstruktur der geistlichen Stadt Eichstätt 13
2 Chronologische Stadtgeschichte Eichstätts vom 13. bis zum 15. Jahrhundert 28
2.1 Die Grundlegung städtischer Freiheitsrechte …… 28
2.1.1 Anfänge und Wurzeln der Stadt ……… 28
2.1.2 Die Stadt im Spannungsverhältnis zwischen Bischof und Vogt………………. 32
2.2 Die Philippinsche Handfeste von 1307………. 44
2.3 Stadt und Bischof am Ausgang des 14. Jahrhunderts … 53
2.4 Innere Festigung: Weißes Buch und Stadtrecht….. 63
2.4.1 Das Weiße Buch………………. 63
2.4.2 Das Eichstätter Stadtrecht………… 71
3 Die Interdependenzen zwischen Bischof und Stadt 80
3.1 Der Bischof als Stadtherr…………….. 80
3.1.1 Grundzüge einer bischöflichen Stadtherrschaft . 80
3.1.2 Die Ausübung der Stadtherrschaft…….. 86
3.1.3 Die Abgrenzung der bischöflichen Gerichtshoheit ……………………. 95
3.2 Der Stadtrichter…………………. 97
3.2.1 Eichstätter Stadtrichterordnungen…….. 97
3.2.2 Chronologie der bekannten Stadtrichter….. 104
3.3 Das Stadtgericht und die Blutgerichtsbarkeit…… 109
3.3.1 Die Ordnung des Stadtgerichtes………
3.3.2 Die Herausbildung des Inquisitionsverfahrens . . 113
3.3.3 Das formale Halsgerichtsverfahren…….. 120
3.3.4 Der Leb …………………. 123
3.3.5 Der Streit um die Halsgerichtskosten…… 125
3.4 Das Domkapitel und die Stadt………….. 127
3.5 Das Bürgerrecht…………………. 134
3.5.1 Der Bürgereid mit seinen Konsequenzen …. 134
3.5.2 Fälle von Bürgerrechtsaberkennungen…… 146
3.5.3 Bürgerrecht und bischöflicher Dienst……. 156
4 Der Rat als Vertretung der Bürgergemeinde 166
4.1 Entstehung des Rates und seine Stellung gegenüber dem Bischof……………………… 166
4.1.1 Bildung eines Rates im 13. Jahrhundert….. 168
4.1.2 Der Akt der bischöflichen Ratssetzung ….. 169
4.1.3 Opposition des Rates gegen bischöfliche Bevormundung …………………. 174
4.2 Die innere Ratsstruktur……………… 179
4.2.1 Ratsordnung……………….. 179
4.2.2 Die Stellung des Bürgermeisters……… 180
4.2.3 Das Verhältnis zwischen Innerem und Äußerem
Rat ……………………. 182
4.2.4 Rat und Bürgergemeinde…………. 189
4.2.5 Die Vertretung der Bürger durch den Rat nach außen…………………… 192
4.3 Prosopographische Analyse der Ratsmitglieder….. 196
5 Grundzüge der inneren Stadtstruktur 202
5.1 Die städtischen Amter und Dienste……….. 202
5.1.1 Schutz und Verteidigung der Stadt ……. 204
5.1.2 Die Stadt- und Gerichtsschreiber, Arzte und Hebammen………………… 209
5.1.3 Die innere Stadtverwaltung………… 219
5.1.4 Wirtschaft und Handel………….. 232
5.2 Die Spitäler und Almoseneinrichtungen in der Stadt . . 242
5.2.1 Die verschiedenen Spitäler………… 242
5.2.2 Die Almosenstiftungen in der Stadt……. 252
5.3 Bürgerliche Kirchenpröpste……………. 259
5.4 Die Immunitätsbezirke im Stadtbann………. 264
5.4.1 Immunitätsproblematik in mittelalterl. Städten 264
5.4.2 Das Privilegium fori in Eichstätt……… 266
5.4.3 Das Privilegium immunitatis und seine Probleme
für die Stadt……………….. 271
5.5 Eine städtische Minderheit: Die Juden ……… 282
6 Das Handwerk in Eichstätt 291
6.1 Handwerk und Zunft ………………. 291
6.2 Die Handwerkskontrolle durch Bischof, Domkapitel und
Rat……………………….. 295
6.2.1 Der vom Stadtherrn gezogene wirtschaftliche Rahmen ……………………. 295
6.2.2 Obrigkeitliche Preisregelungen………. 300
6.2.3 Die Satzbestimmungen im frühen 16. Jahrhundert ……………………. 306
6.3 Das Ethos der Handwerke…………….. 316
6.4 Die Fronleichnamsprozession als Indikator für das Ansehen des Handwerks in der Stadt ………… 322
6.5 Das Handwerk der Tuchmacher …………. 325
6.5.1 Die Anfänge des Handwerkes……….. 326
6.5.2 Die Zeichenmeister……………. 329
6.5.3 Innere Handwerksorganisation………. 339
6.6 Einzelne Handwerkerordnungen …………. 343
6.7 Die Handwerke in städtischen Auseinandersetzungen . . 349
7 Aspekte Eichstätter Handelsbeziehungen
7.1 Märkte, Messen, Handel……….
7.1.1 Die Eichstätter Mäxkte und ihre Ordnungen . . 358
7.1.2 Die Nördlinger Messe…………… 352
7.1.3 Der Besuch der Linzer Messen………. 364
7.1.4 Weitere Handelsbeziehungen……….. 369
7.2 Die Verbreitung des Eichstätter Tuches……… 373
8 Grundzüge einer geistlichen Stadt 379
8.1 Ansätze und mögliche Antworten………….379
8.2 Grundstruktur einer geistlichen Stadt ……….384
8.3 Stadt und Stift……………. 337
8.4 Ratstrukturen in anderen Städtetypen……….390
9 Quellen- und Literaturverzeichnis 393
9.1 Verwendete Abkürzungen……….. 393
9.2 Ungedruckte Quellen…………. 399
9.3 Gedruckte Quellen………….. 491
9.4 Literaturverzeichnis………… 496
10 Anhang: Prosopograph. Auswertung der Ratslisten 433
10.1 Zum Wesen und der Problematik von Prosopographien . 433
10.2 Eichstätter Prosopographie: Verfahrensweise und Stand 434
10.3 Vorstellung der Listen………. 436

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